Die für PV-Betreiber und Besitzer von Solaranlagen wichtigen Versicherungen sind:
Wenn Sie Fachbücher wie "Leitfaden Photovoltaik", Vorträge zum Thema Betriebsoptimierung, ein Gutachten erstellen lassen oder Ausstellungen wie die "Intersolar" in München besuchen - beteiligen Sie Ihr Finanzamt bei Ihren Ausgaben und reichen Sie die Rechnungen ein (die Sie für diesen Zweck natürlich aufbewahren). Auch die der nötigen Übernachtungen bei Messebesuchen. Als Solarwirte haben wir immerhin die Pflichten von Unternehmern zu erfüllen (regelmäßige USt.-Voranmeldungen, jährliche Gewinnermittlung, IHK-Beitrag etc.), wieso nicht auch von den Vorteilen wie z.B. unternehmerischen Ausgaben im Sinne unseres PV-Investments profitieren? Sprechen Sie mit Ihrem Seuerberater über die Möglichkeiten!
Änderungen an einer bestehenden Anlage in Form von Modul- oder Wechselrichtertausch und Kauf neuer Komponenten erfordert die Meldung bei der finanzierenden Bank und bei der Versicherung. Es soll die Sicherungsübereignung angepasst werden. Dies zu vernachlässigen kann zu einer Kreditkündigung und zu Nachteilen bei der Abwicklung von Versicherungsschäden führen.
Mein Tipp (aus Erfahrung) nach Ereignissen wie "Xaver" und "Christian" im Jahr 2013 ist, die Mechanik der Unterkonstruktion von Freiflächenanlagen zu prüfen - wie die Reifenmuttern nach einem Reifenwechsel. Es hat sich herausgestellt, dass Muttern flächendeckend nicht richtig angezogen sein können, oder sich schlicht nach Errichtung in frostiger Montage-Konstellation bei warmen Wettereinflüssen Schraubverbindungen wieder lockern können.
Bestehende Anlagen, die zwischen 2009 und Anfang 2012 errichtet wurden, können auch nachträglich die Eigenverbrauchsregelung gemäß EEG 2009 in Anspruch nehmen. Fragen Sie einen EEG-Rechtsanwalt und Ihren Energieversorger.
mehr Tipps und Hinweise finden Sie in meinen 7 Büchern und E-Books "Leitfaden Photovoltaik"